Über die Stiftung

Die Sammlung

Ein persönlicher Blick auf moderne Kunst.

Die Sammlung der Kunsthistorikerin Joëlle und des Juristen Eric Romba erzählt eine gemeinsame Geschichte. Vor mehr als zwanzig Jahren erwarben sie gemeinsam – wenige Wochen nach Beginn ihrer Beziehung – ihr erstes Kunstwerk und konnten damals nicht ahnen, dass daraus einmal eine Stiftung und eine Sammlung mit über 200 Werken entstehen würde. Sammeln war für sie nie ein strategisches Projekt, sondern entwickelte sich ganz selbstverständlich aus ihrer gemeinsamen Begeisterung und Liebe für zeitgenössische Kunst.

Heute vereint die Sammlung Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Lichtinstallationen, Videoarbeiten und NFTs. Im Rückblick lassen sich die thematischen Schwerpunkte – photorealistische Malerei, zeitgenössische Op-Art bis hin zu Fragen von Identität, Architektur und kunsthistorische Bezüge – ausmachen. Die eigentliche Triebfeder ist bis heute die Intuition: Gesammelt wird, was berührt, überrascht und langfristig beschäftigt – unabhängig von Trends oder Marktmechanismen. So entstand eine Sammlung, deren Brüche und unerwartete Verbindungen ebenso viel über die Werke erzählen wie über die Menschen, die sie über zwei Jahrzehnte zusammengetragen haben.

Die Kunst umgibt die Familie in ihrem Alltag: Sie hängt zwischen Bücherregalen, begleitet das Familienleben und entfaltet ihre Wirkung fernab musealer Inszenierungen. Gäste erleben keinen White Cube, sondern einen Ort, an dem Kunst selbstverständlich Teil des Lebens ist.

Mit der Gründung der ROCCA Stiftung im Jahr 2011 schufen Joëlle und Eric Romba die Grundlage dafür, ihre Sammlung dauerhaft als zusammenhängendes Ensemble zu bewahren. Dahinter steht die Überzeugung, dass Sammler:innen Verantwortung für die Kunst übernehmen – als Verwahrer auf Zeit und als Vermittler zwischen den Werken und einer interessierten Öffentlichkeit.

Die Stiftung

Die ROCCA Stiftung

Mehr als 180 Arbeiten zahlreicher internationaler Künstler:innen bilden heute die Sammlung ROCCA. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte:

  • Photorealistische Malerei
  • Zeitgenössische Op-Art
  • Die Suche nach Identität in der Photographie
  • Architektur in der Kunst
  • Kunsthistorische Vorbilder weitergedacht
180+Arbeiten in der Sammlung

Keine Angst vor Medien.

Malerei, Papierarbeiten, Skulpturen, Sound, Video, NFT.

Kein White-Cube.

Stattdessen: Leben mit der Kunst.

Künstler der Sammlung

Daniel Silver, Thoralf Knobloch, Gregor Hildebrandt, Evil Knievel, Augusta Wood, Roman Lipski, Daniel Lergon, Kirstine Roepsdorff, Jen Ray, Iris van Dongen, Stefan Hirsig, Eberhard Havekost, Katharina Loefstroem, Franz Ehrlich, Philippe Decrauzat, Carmen Herrera, Thilo Heinzmann, Joep van Liefland, Leon Polk Smith, Gerold Miller, Wolfgang Tillmans, Davis Rhodes, Slawomir Elsner, Julian Opie, Matti Braun, Charlotte Posenenske, Eva Berendes, Ignacio Uriarte, José Dávila, Noa Gur u.v.a.

Kunst im Privathaus der Stiftung
Wohnraum mit Kunstwerken im Privathaus der Stiftung